Schneidprobe planen
Glas schneiden geht immer mit Abrasiv.
Glas ist das Material, das weich klingt und es nicht ist. Während Kunststoff, Gummi und Holz sich auch mit purem Wasser schneiden lassen, geht Glas immer mit Abrasiv. Bei Verbundglas kommt ein vorgebohrtes Startloch dazu, damit der Strahl nicht zwischen die Schichten gerät.
Abrasiv, auch bei dünnem Glas.
Bei Glas mischen wir einen feinen Schneidsand in den Strahl, meist Granat. Das Wasser beschleunigt die Körner und richtet sie; die Körner machen die eigentliche Schneidarbeit. Pures Wasser ist für Glas keine Alternative, auch nicht bei dünnem Material.
Weil der Prozess kalt ist, wird das Material nicht von Wärme beeinflusst. Standardglas, chemisch gehärtetes Glas und Verbundglas gehen alle drei über denselben Aufbau.
Erst bohren, dann schneiden.
Bei Verbundglas ist der Beginn des Schnitts der empfindliche Moment. Die DR-4 ist eine optionale Bohreinheit auf dem X-Wagen, die zuerst mechanisch ein Startloch bohrt, vollständig durch das Material. Der Wasserstrahl startet aus diesem Loch und arbeitet die Kontur ab.
So beginnt der Schnitt an einem sauberen, vorgebohrten Punkt statt an einem vom Strahl gestochenen Loch. Die DR-4 ergänzt den Schneidkopf, sie ersetzt ihn nicht.
Funktioniert das auch
mit Ihrem Glas?
Schicken Sie uns eine Platte oder eine Zeichnung, dann schneiden wir ein Probestück. So sehen Sie Schnitt und Kantenqualität an Ihrem eigenen Material. Für diese Schneidprobe berechnen wir normalerweise keine Kosten.
Lieber direkt anrufen? +31 (0)50 501 6877 oder sales@resato-waterjet.com